Seit dem Jahr 1973 dient eine würdige Stätte der öffentlichen Präsentation unseres gesanglichen Könnens. Jährlich im Mai findet ein Konzert im großen Saal von Schloss Birlinghoven statt. Ab 1997, dem Jahr des 125-jährigen Bestehens des Chors, wurde daraus ein Doppelkonzert, um die große Nachfrage an Eintrittskarten befriedigen zu können. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen sind  Sitzplätze für max. 170 Personen im Saal zugelassen.

Die bisherigen Konzerte verliefen zur großen Zufriedenheit unserer Zuhörer. Dank gemeinsamer Anstrengungen von Sängern, Chorleitern und eingeladenen Solisten konnten wir immer ein hohes Niveau halten.

Schlosskonzerte 2018 - Nachbetrachtung

Überzeugende Leistung des Männerchors 1872 Birlinghoven bei seinem Konzert im Schloss Birlinghoven. Kraftvolle Vorträge wechselten sich ab mit „Gänsehaut-Piano“, einem Markenzeichen des Chors. Als Ausgangspunkt hatte der Chor die Musik insbesondere der irischen Auswanderer nach Amerika gewählt. Im Gepäck hatten die natürlich auch ihre Musik. Sie verschmolz im Verlauf der Zeit mit den multikulturellen Einflüssen zu neuem Liedgut, aus dem Chorleiter Wolfram Kastorp neben Gospels, Spirituals oder Country-Musik auch Pop-Songs und Stücke aus Musicals ausgewählt hatte.

Begleitet wurde der Chor auch in diesem Jahr von erstklassigen Solisten. Neben Kate Schmitt, mit ihrem klaren, kraftvollen Sopran, durfte sich das Publikum auf den Panflötenspieler David Döring freuen. Der Autodidakt zählt weltweit zu den bekanntesten Panflötisten und überzeugte auch das Publikum in Birlinghoven. Mit seiner Version von „Amazing Grace“ begeisterte er schon zu Beginn.

Mitreißend war die Darbietung von Scott Joplins „Maple Leaf Rag“, den Pianist Frank Hoppe in einer Leichtigkeit präsentierte, die dem Publikum ein Leuchten ins Gesicht zauberte. Als dann die Männer mit bunten Tüchern um ihre Köpfe auf die Bühne zurückkehrten, stieg die Stimmung noch weiter an. Mit dem „Wassermann“ aus dem Musical „Hair“ erinnerten die rund 25 Männer des Chors an die Hippie-Bewegung der 60er Jahre. Auf die bunten Tücher folgten Cowboyhüte. Auch Kate Schmitt trat erneut dazu, um mit ihnen ein Medley amerikanischer Volkslieder zu singen.

Auch in der zweiten Hälfte des Konzerts setzte sich die tolle Stimmung fort. Der Chor glänzte mit Stücken wie „Rivers of Babylon“ oder „Shenandoah“. Im Duett mit Gitarrist Björn Hintze unterstrich Kate Schmitt mit Songs wie „The sun always shines on TV“ von A-ha die enorme Bandbreite ihres Könnens. „Das nächste Lied ist eines der Lieblingslieder meines Vaters.“, kündigte David Döring „Let my people go“ an. „Es handelt von einem Jungen, der vom Himmel träumt und vielleicht kann ich auch sie mit diesem Stück Holz zum Träumen verleiten“.

Zum krönenden Abschluss präsentierten die Mitwirkenden gemeinsam das Stück „Exodus“. Eine Herausforderung für Alle, - insbesondere für David Döring, der das Notenlesen nie gelernt hat - das Arrangement von Wolfram Kastorp war neu, speziell auf die mitwirkenden Solisten zugeschnitten.

Mit Standing Ovations zeigte das Publikum am Ende des Konzerts seine Begeisterung und entließ die Mitwirkenden erst nach einer 4. (!) Zugabe von der Bühne.

    

          

      
        Foto: Markus Peters                                                                                                             Foto Markus Peters

   
   Bildnachweis: Markus Peters 2, Männerchor 7

 Die Presse berichtet:

General-Anzeiger Montag, 14. Mai 2018

 

Rhein-Sieg-Rundschau Montag, 14. Mai 2018

 

Rundblick Sankt Augustin, Samstag, 09.Juni 2018

 

Extra-Blatt, Mittwoch, 04. Juli 2018

Schlosskonzerte 2018 - Vorschau

Ausgangspunkt der Thematik der diesjährigen Schlosskonzerte ist die fantastische Musik des gälischen Sprachraums mit ihren wundervollen, einschmeichelnden Melodien wie „Londonderry Air“ einerseits und packenden, aufrührenden Rhythmen des Irish Dance andererseits. Ob Folklore oder Ausdruck des tief gläubigen irischen Volkes: Diese tief im Volk verwurzelte Musik fand mit irischen Auswanderern ihren Weg in die Neue Welt und ist eine der Quellen für eine fantastische Entwicklung der Musik in Folge des Zusammentreffens vieler Kulturen im Nordamerika des ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert.

Auch und besonders in musikalischer Hinsicht erwies sich Nordamerika als der große Schmelztiegel: Alle Kulturen, ob mit freiwilliger Einwanderung oder zwangsweiser Verschleppung von Menschen dorthin gelangt, brachten ihre spezielle Musik mit. Sie war es, die zunächst den Verlust der Heimat am ehesten zu kompensieren half. Blieben auch die Menschen in der neuen Heimat zunächst vielfach unter sich, fand ihre Musik doch sehr schnell ein breites Publikum.

Die schwermütigen Gesänge afrikanischer Sklaven fanden ebenso ihren Weg in die Herzen Musik liebender Menschen, wie die große Viehherden beruhigenden Melodien der berittenen Viehhirten und - eben auch gälischen Ursprungs - einfache, aber mitreissende Tanzmusik.

Spirituals mit ihrem intensiv sehnsuchtsvollen, bisweilen überschäumenden Ausdruck von Gläubigkeit und Hoffnung, aber auch die Country-Musik sind aus der Musik nicht mehr wegzudenken. Aus allen gemeinsam, eben auch mit Beteiligung irischer Volksmusik entwickelte sich letztlich neben vielen andern auch ein neuer, fantastisch anmutender Rhythmus, eher Musikstil zu nennen: Der Swing wurde zu einer der großen musikalischen Herausforderungen, fand den Weg zurück in die Alte Welt, beeinflusste dort die musikalische Entwicklung in nicht geringem Maße und fand zudem auch Eingang in zeitgenössische Opernwerke oder Musicals.

Chorleiter Wolfram Kastorp hat auch in diesem Jahr in bewährter Manier ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und ist wiederum für den Gesamtablauf verantwortlich. Traditionell begleiten uns besondere Gäste durch die Konzerte (Vitae s. Anhang):
Kate Schmitt - Sopran
David Döring - Panflöte
Frank Hoppe - Klavier
Björn Hintze - Gitarre

Unser diesjähriges Programm

Die Mitwirkenden freuen sich auf Ihren Besuch und wünschen einen unterhaltsamen Abend

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Fröhliche Rheinländer bringen 2017 musikalisch Wochenend und Sonnenschein

Mit der Ankündigung der besonderen Schwerpunkte der diesjährigen Konzerte des Männerchors 1872 Birlinghoven e.V. im Museumssaal des Schlosses Birlinghoven war nicht zu viel versprochen worden, beide diesjährigen Abende waren wieder einmal ausverkauft:

Die „Goldenen 20er Jahre“ des vorigen Jahrhunderts mit ihrer überschäumenden, teilweise frivolen aber auch melancholischen und neue Sehnsüchte weckenden Musik.

Im Begriff „Heimat“ hat Vorrang die Darstellung eigener Gefühle der Verbundenheit mit ihr: Liebevolles Beschreiben besonderer Merkmale des eigenen Lebensraumes, aber auch wehmütig verklärter Erinnerung daran aus weiter Ferne.

Eingebettet waren diese Schwerpunkte in eine Reihe Schlager sowie bekannter Werke konzertanter Musik. Die Vielfalt des Programms, mit dessen Zusammenstellung Chorleiter Wolfram Kastorp wieder einmal sein besonderes Geschick bewies, sprach das Publikum in besonderer Weise an.

Musik war und ist nun einmal das Medium, mit dem der ganzen Bandbreite von Gefühlen Ausdruck verliehen werden kann, ist Plattform und Ventil zugleich, um dem Lebensgefühl in allen seinen Facetten Gestalt zu geben.

Den Anforderungen dieses Programms zeigten sich die Birlinghovener Sänger und ihre mitwirkenden Gäste in hervorragender Weise gewachsen, besser kann man die Umsetzung in die Praxis kaum bewerkstelligen. Der Chor zeigte sich gut vorbereitet, agierte flexibel, konzentriert und stimmlich überzeugend.

Stehende Ovationen waren der verdiente Lohn am Ende des gut zwei-stündigen Konzerts. Erst nach drei Zugaben wurden die Mitwirkenden vom begeisterten Publikum entlassen.

Als Solisten hatte Kastorp dank seines immensen Erfahrungsschatzes und funktionierenden Netzwerks wahre Edelsteine aus dem überaus reichen Fundus deutscher Instrumental- und Vokalsolisten für das Konzert gewinnen können. Mit seinen einfühlsamen Arrangements – schließlich mussten die Partien von Chor und Solisten mehrfach sorgfältig aufeinander abgestimmt werden und sich harmonisch ergänzen – stellte er sein herausragendes musikalisches Können unter Beweis. Bekannt souverän begleitete Frank Hoppe am Klavier Chor und Solisten durch den Abend und erwies sich insbesondere bei der gekonnten Begleitung der Solisten wieder einmal als Meister seines Fachs.

Tenor Dirk Schmitz, bereits ein „alter Bekannter“ bei den Birlinghovener Konzerten, war aufgrund einer Erkrankung leicht indisponiert, zeigte sich aber dennoch bei den höchst unterschiedlichen Aufgaben des Programms sei es Heimatlied, Operette oder Filmmusik gut aufgelegt, begeisterte das Publikum ein ums andere Mal mit seinen treffsicheren Interpretationen und auch in der Begleitung des Chors. Am Samstag musste er leider der Erkrankung Tribut zollen. Der Tenor Michael Kurz sprang kurzfristig und ohne Probe (!) für ihn ein. Dafür gebührt ihm ein besonderes Dankeschön.

An seinem Instrument ein absoluter Könner: Flötist Ingo Nelken bewies sein herausragendes Talent mit furiosen Auftritten zu Werken von Giulio Briccialdi und Francois Borne, beide in ihrem Fach Komponisten von Weltruf und forderte das Publikum zu Beifallsstürmen heraus. Beim begleiten des Chores einfühlsam gab er manchen Stücken das gewisse Extra.

Man muss eines klar heraus stellen: Alle Solisten trafen erstmals bei der Generalprobe mit dem Chor zusammen. Das im Konzert bewiesene reibungslos funktionierende Miteinander aller Beteiligten ist Zeugnis der Professionalität und von ausgeprägtem Willen, dem Publikum die bestmögliche Leistung zu bieten.

        

       

Die Presse berichtet:

Rhein-Sieg-Rundschau am 15. Mai 2017

 

Rundblick Sankt Augustin, 27. Mai 2017

 

Extra-Blatt Sankt Augustin am 31. Mai 2017

Schlosskonzert 2017 - Vorschau

Chorgesang im Wandel – Ursachen und Konsequenzen

Der klassische Chorgesang und mit ihm die herkömmlichen Chöre – vornehmlich die reinen Männerchöre mit ihrem klassischen Angebot – machen seit geraumer Zeit eine steile Talfahrt durch. Immer schneller fortschreitender Wandel in der persönlichen Wahrnehmung von Musik und ein immer breiter gefächertes Spektrum des Angebots nehmen keine Rücksicht auf das Festhalten am mittlerweile als Nischenangebot einzustufenden klassischen, will sagen volkstümlichen, volksliedähnlichen Chorgesang.
Die Erkenntnis, dass ein Wandel in vollem Gange und dass dieser Veränderung im Kampf um’s reine Überleben Rechnung zu tragen ist, fällt vielen der überlieferten Chormusik verhafteten Chöre äußerst schwer.
Dennoch bleibt nur der Weg, sich den geänderten Verhältnissen aktiv zu stellen und die Herausforderung anzunehmen. Der Weg zum Erfolg ist aber, man kann es nicht genug betonen, steinig und sehr lang, verlangt viel Stehvermögen und Innovationskraft. Warum bleibt nur dieser Weg? U.a. zwei Faktoren sind hierfür entscheidend: Mit dem a) Festhalten an „alter Väter Sitte“ mit unverändertem Repertoire bleiben b) junge Leute als dringend benötigter Nachwuchs aus. Die dann überalternden Gemeinschaften will niemand mehr hören und sie müssen sich aus biologischer Notwendigkeit auflösen.
Jede Generation möchte sich vorrangig in „ihrer“ Musik wiederfinden und ist eher bereit, sich darin zu betätigen. Programmatischer Wandel ist das Schlüsselwort und eines der wichtigsten Gebote, setzt aber auch Kompromissbereitschaft aller aktiv Beteiligten voraus. Denn bei allem Zwang/Wohlwollen gegenüber den zu vollziehenden Änderungen ist und bleibt ein Traditionsanker ruhender Pol bei aller Schnelllebigkeit.
Das Erneuern des Repertoires kann abrupt oder langsam fortschreitend erfolgen, je nachdem wie nahe der Talgrund (s.o.) bereits scheint, oder die Gemeinschaft bereit ist mitzuziehen. Beides ist denk- und machbar, auch abhängig a) von der angestrebten öffentlichen Wahrnehmung eines Chores, b) der ihm innewohnenden Kraft, eine neue Richtung einzuschlagen, und c) dem Erfolg, Nachwuchssänger für diesen neuen Weg zu begeistern und mitzunehmen.
Der Männerchor Birlinghoven hat sich vor mehreren Jahren für die zweite Variante entschieden. Der gewünschten Änderung in der öffentlichen Wahrnehmung hat es gut getan, die erhoffte Verjüngung zeichnet sich nach einem Zwischenhoch letztlich doch noch nicht ab. Dennoch sind die Verantwortlichen der Auffassung, dass die Richtung stimmt und bei konsequenter Fortsetzung auch der Erfolg die Bemühungen lohnt. Zur Zeit macht eher ein andauernder überdurchschnittlich hoher Krankenstand zu schaffen und verringert natürlich die gewohnte Präsenz und damit auch das chorische Klangbild auf der Bühne. Sangesfreudige und -begabte Männer vorrangig unter 60 Jahren sind uns daher jederzeit sehr willkommen.


Gleichwohl wartet das diesjährige Schlosskonzert wieder mit einem Programm auf, das sich sehen und vor allem hören lassen kann. Es enthält Elemente des neuen Weges, ist aber auch der Tradition verpflichtet. Zwei Schwerpunkte kristallisieren sich heraus.
Da ist zum Einen die Musik der goldenen 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Gekennzeichnet ist diese Aera des Aufbruchs in ein neues Zeitalter dadurch, dass Gefühle gezeigt und ausgelebt werden konnten. Dieses neue Lebensgefühl präsentierte sich vor allem in der Musik überschäumend, teilweise frivol aber auch melancholisch und neue Sehnsüchte weckend. Die Art dieser neuen Musik war insbesondere in dieser Phase Plattform und Ventil zugleich, um dem neuen Selbstwertgefühl in allen seinen Facetten Ausdruck zu geben.
Zum Anderen findet sich der Begriff der Heimat wieder. Darin spiegelt sich die Verbundenheit mit ihr wider und lässt gleicher Maßen Stolz aufleuchten; gibt aber auch der Wehmut Raum. Ein besonderes Empfinden stellt sich hier ein beim liebevollen darstellen des Lebensmittelpunktes, beim stolzen beschreiben besonderer Merkmale aber auch beim Übermitteln einer wehmütig verklärten Erinnerung daran aus weiter Ferne. Musik war und ist das Medium, mit dem der ganzen Bandbreite von Gefühlen Ausdruck verliehen werden kann. Gleichzeitig ist die Wahl dieses Schwerpunktes der erwähnte Traditionsanker, der bei allem gebotenen Wandel nicht verloren gehen darf.
Eingebettet sind diese besonderen Inhalte in eine Reihe weiterer bekannter und bezaubernder Werke konzertanter Musik. Mit dieser Fülle und Vielfalt des Programms wollen wir das gesamte Publikum in besonderer Weise ansprechen.
Hans-Dieter Steffen

Unsere besonderen Gäste sind in diesem Jahr
          Dirk Schmitz, Tenor
          Ingo Nelken, Solo-Flöte
          Frank Hoppe, Klavier
Die Gesamtleitung hat wie immer Chorleiter Wolfram Kastorp, der auch wieder das Programm zusammengestellt hat.

Unser diesjähriges Programm

Die Mitwirkenden danken für Ihren Besuch und wünschen einen unterhaltsamen Abend.

Rückblick Schlosskonzert 2016

43 Jahre Konzerte des Männerchors 1872 Birlinghoven e.V. im Schloss Birlinghoven -
Die Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben.

  • In diesem edlen Ambiente singen zu können, ist ein Privileg
  • Das Bestreben, auch in diesem Jahr dem großen Anspruch unseres treuen Publikums gerecht zu werden, bedeutete harte Arbeit
  • Zweimal in ausverkauftem Saal aufzutreten und am Ende stürmischen Beifall zu erhalten ist - man möge mir diese Selbstgefälligkeit nachsehen - verdienter Lohn

  
Das Konzert im Großen Saal des Schlosses

Wir alle, Solisten, Chorsänger und Chorleiter haben bewiesen, dass wir uns der an uns gerichteten Erwartungen bewusst sind. Alles fügte sich an diesen beiden Abenden harmonisch zu einem festen Guss zusammen.

Das Programm - etwas für alle versprechend - vom Chorleiter anspruchsvoll zusammengestellt, bot die herausfordernde Plattform für die Mitwirkenden, alle Register des Könnens zu ziehen. Und wie sie das taten war außergewöhnlich.

Aufmerksam in jeder Phase, mal energisch, mal verträumt, mal fröhlich heiter dahin schreitend präsentierte sich der Chor - leider in zahlenmäßig kleinerer Besetzung als üblich - sich der Führung des wie immer hochkonzentrierten und -motivierten Chorleiters Wolfram Kastorp anvertrauend.
Die Sopranistin Manuela Fraikin und der Tenor Dino Lüthy zeigten ein herausragendes stimmliches und schauspielerisches Vermögen und rissen das Publikum ein ums andere Mal mit. Von beiden wird man in Zukunft noch viel Gutes erleben und vernehmen können.
Sich der Führung von Jori Schulze-Reimpell am Klavier anvertrauen zu können ist ein Geschenk. Sein hohes Können, seine unerschütterliche Ruhe und ansteckende Fröhlichkeit schaffen Selbstvertrauen, wenn er Solisten und Chor durch Oper ebenso wie Volkslied begleitet.

Ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden, dass sie unserem Konzert Gesicht, Ausdruck und vor allem Stimme gegeben haben und das Schlosskonzert wieder ein großartiger Erfolg wurde! Ein ebenso herzlicher Dank gilt unserem Publikum, für das wir alle Mühen gern auf uns genommen haben.

Besonderes Augenmerk muss aber auch mal auf die Tatsache gelenkt werden, dass bei Konzerten dieser Art Chor und Solisten bei der Generalprobe erstmals aufeinander treffen. Die besondere Herausforderung besteht darin, die gemeinsamen Auftritte in dieser kurzen Zeit abzustimmen. Bereits hier zeigten alle Beteiligten eindrucksvoll den Willen zum Erfolg. In grandioser Manier stellte sich der dann ja auch im Konzert ein, umjubelt vom faszinierten Publikum, das die Mitwirkenden erst nach der dritten Zugabe (Gefangenenchor aus Nabucco op Kölsch, Abba-Hit Danke für die Stunden, Brindisi-Trinklied aus La Traviata) von der Bühne entließ.

   
Impressionen aus der Generalprobe

Eine unschöne, uns erst in letzter Minute bekannt gewordene und daher vom Chor nicht mehr zu korrigierende Randbedingung hinterließ allerdings einen schalen Geschmack.
Sehr geehrte Verantwortliche der Fraunhofer Gesellschaft: Lassen Sie es uns bitte rechtzeitig vor dem nächsten Konzert wissen, wenn Sie unser Publikum - darunter etliche Gehbehinderte - für die Sünden anderer Veranstalter büßen und es erneut den mehrere hundert Meter langen Weg von der Wache bis zum Schloss zu Fuß zurücklegen lassen wollen, damit der Chor einen Shuttle-Dienst einrichten kann. Ein solches Vorgehen wie in diesem Jahr, das uns ohne Vorwarnung traf, ist einfach nur unfair.
Deshalb ein besonderer Dank an unser Publikum, das trotz dieser Widrigkeit den Weg ins Schloss auf sich genommen hat.

Auch die sachkundigen Berichterstatter der Presse waren beeindruckt, wie sich aus ihren Berichten ergibt:

Rhein-Sieg-Rundschau vom 9. Mai 2016:



Der General-Anzeiger schrieb am 09. Mai 2016:

   
© Männerchor 1872 Birlinghoven e.V.